SG Neumühle 1925 e.V.

08.03.2017

SG Neumühle beendet Bayernliga-Saison auf 6. Platz

4:1-Sieg gegen Holzhammer, Niederlage gegen Absteiger Laaber Am letzten Wettkampftag der Luftgewehr-Bayernliga Nord/Ost traf die SG Neumühle in Coburg auf die Mannschaften der Ehenbachtaler Holzhammer und der SG Wilhelm Tell Laaber. Gegen Holzhammer konnte mit 4:1 gewonnen werden, gegen den Absteiger Laaber wurde knapp mit 2:3 verloren. Mit 12 Mannschaftspunkten hat die SG Neumühle den Klassenerhalt in der Bayernliga Nord/Ost geschafft. Auf der Schiessanlage in Coburg waren zum Saisonfinale am vergangenen Sonntag alle 8 Mannschaften der Bayernliga Nord/Ost am Start. Jede Mannschaft hatte noch ihre letzten beiden Kämpfe der Saison zu absolvieren. Am Vormittag musste der Neumühler Kevin Knott im Kampf gegen Holzhammer gegen Markus Ulrich antreten, der den verhinderten Ferdinand Stipberger vertrat. Zur Hälfte lag Knott mit 97/97 gegen 99/99 von Ulrich bereits um 4 Ringe zurück. Da beide jeweils 98/96 folgen ließen, blieb es dabei und der Punkt ging mit 388:392 an Holzhammer. Lisa Sennfelder konnte Christian Stahl aus Holzhammer dagegen von Anfang an auf Distanz halten. Mit 98/97/98/98 und 391 Ringen gegen 97/96/97/94 und 384 Ringe von Stahl war dieser Punkt für Neumühle nie gefährdet. Manfred Schmidt aus Holzhammer konnte in der Paarung Nr. 3 nur am Anfang mit dem Neumühler Andreas Kurz mithalten. Mit 94/91/93/92 und 370 Ringen hatte er gegen die 94/97/95/96 und 382 Ringe von Kurz deutlich das Nachsehen. Die abwesende Neumühlerin Lena Hier wurde von Katharina Gleißner vertreten. Gegen Achim Hüttner von Holzhammer machte diese ihre Sache hervorragend und holte mit 96/96/97/94 und 383 Ringen gegen 90/96/95/94 und 375 Ringe von Hüttner bereits den dritten Punkt und damit den Sieg für Neumühle. Auch Raimund Rieß hatte einen guten Tag erwischt und konnte mit 381 Ringen (94/96/97/94) gegen Anna Pentner aus Holzhammer, die 375 Ringe (94/95/93/94) erreichte, einen weiteren Punkt ergattern. Die Partie endete somit 4:1 (1925:1897 Ringe) für die SG Neumühle, womit vor dem letzten Kampf der Klassenerhalt bereits aus eigener Kraft endgültig gesichert war. Nur noch statistische Bedeutung hatte damit der Kampf am Nachmittag gegen die langjährigen Liga-Mitstreiter von Wilhelm Tell Laaber, die leider bereits vor der Partie als Absteiger feststanden. In der Spitzenpaarung kämpfte Kevin Knott gegen den Laaberer Martin Plank. Mit 97/99 gegen 97/98 von Plank lag er zur Halbzeit leicht in Front, doch eine Reihe von Neunen in der 3. Serie und 92:99 Ringe brachten Knott fast uneinholbar in Rückstand. Nachdem beiden mit je 98 Ringen ausschossen, war dieses Duell mit 386:392 Ringen zugunsten von Laaber entschieden. Lisa Sennfelder lag mit 95/98 gegen die Ines Mergl aus Laaber (95/97) zur Hälfte knapp mit 1 Ring in Front, mit folgenden 100:97 konnte sie den Vorsprung ausbauen. Da beide am Ende 95er-Serien schossen, blieb es dabei und Sennfelder konnte mit 388:384 diesen Punkt einstreichen. Statt Andreas Kurz trat Katharina Gleißner an Nr. 3 für Neumühle an. Gegen Katharina Wagner aus Laaber hatte sie keine Mühe und konnte mit 97/96/94/95 und 382 Gesamtringen gleich den zweiten Punkt an diesem Tag gewinnen, da Wagner mit 96/93/95/91 nur auf 375 Ringe kam. Bis zur Hälfte konnte Raimund Rieß an Nr. 4 mit Oliver Stadler aus Laaber mithalten, nach jeweils 96/95 hieß es pari, da Rieß danach nur noch 91/94 Ringe gelangen, zog Stadler mit weiteren 96/95 davon. Dieser Punkt fiel mit 382:376 Ringen an Laaber. Somit wurde die Paarung Nr. 5 entscheidend, in der Andreas Tischner seinen ersten Einsatz für das Neumühler Bayernliga-Team bekam. Leider reichte es gegen Marie Goß aus Laaber nicht ganz, mit 375 Ringen (92/91/94/98) unterlag er knapp um 2 Ringe, da Goß 377 Ringe (92/94/95/96) erzielen und den dritten Punkt für Laaber erringen konnte. Endstand somit 2:3 (1907:1910 Ringe) zugunsten von Laaber. Mit 12:16 Mannschafts- und 32:38 Einzelpunkten blieben die Neumühler auf dem sechsten Tabellenplatz der Abschlusstabelle. Meister wurde die SG Andreas Hofer Sassanfahrt souverän mit 24:4 Punkten. Ach der Tabellenzweite von „Gmütlichkeit“ Luckenpaint darf Anfang April an der Relegation zum Aufstieg in die 2. Bundesliga teilnehmen. Aus der Bayernliga absteigen müssen die beiden Tabellenletzten, die 2. Mannschaft von „1354“ Coburg sowie, nach vielen Jahren ununterbrochener Teilnahme an der Bayernliga, die Mannschaft von Wilhelm Tell Laaber, die leider in der ersten Saisonhälfte zu viele Punkte abgegeben haben. Die Einzelwertung gewann Ferdinand Stipberger von den Ehenbachtalern Holzhammer mit einem Ringdurchschnitt von 392,25 Ringen vor Sebastian Drawert von Meister Sassanfahrt (392,14) und Maria Weitzenbeck aus Luckenpaint (390,93).